Am Donnerstag zieht ein Randtief von der Nord- zur Ostsee. Das klingt zwar so, als wäre der Alpenraum davon nicht betroffen, allerdings erstreckt sich die zugehörige Kaltfront fast bis zur Nordküste Spaniens südwärts. Die Front bewegt sich mit dem Tief ostwärts und erreicht so von Westen her die Schweiz und beendet damit die kurze sommerliche Wetterphase auch schon wieder.
Jura, westliches und zentrales Mittelland: Anfangs scheint häufig die Sonne, am Vormittag ziehen jedoch aus Nordwesten zunehmend kompakte Wolken auf. Im weiteren Verlauf überwiegen zwar die Wolken, grossteils bleibt es jedoch trocken, einzelne Schauer gehen am ehesten im Jura nieder. Am späteren Nachmittag und Abend lockert es besonders am Jurasüdfuss wieder auf. Der Wind weht mässig bis lebhaft, vereinzelt auch kräftig aus West, die Temperaturen erreichen 19 bis 25 Grad.
Restliche Alpennordseite, Wallis, Nord- und Mittelbünden: Auch hier beginnt der Tag freundlich. Ab etwa Mittag verdichten sich jedoch von Nordwesten her die Wolken und es kommen verbreitet Regenschauer auf, örtlich ziehen auch Gewitter durch. Im weiteren Verlauf regnet es besonders am Alpennordhang verbreitet und teils kräftig, sonst setzt sich zum Abend hin allmählich wieder trockenes Wetter durch. Bei mässigem bis lebhaftem West- bis Nordwestwind liegen die Höchstwerte zwischen 20 und 25 Grad, im Wallis etwas darüber.
Alpensüdseite und Engadin: In der ersten Tageshälfte setzt sich die Sonne oft ungestört in Szene. Am Nachmittag bleibt es teils freundlich, besonders nach Norden hin zeigen sich jedoch einige Wolken und vereinzelt ziehen Schauer und Gewitter durch, die lokal kräftig ausfallen können. Bei mässig bis lebhaft auffrischendem West- bis Nordwestwind erwärmt sich die Luft je nach Höhenlage auf 19 bis 29 Grad.
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